
Der Name ‚Blauen’ für das Dorf und den benachbarten Blauenberg (837m) kommt vermutlich – ebenso wie bei dem Bergzug Blauen bei Badenweiler im Schwarzwald – von den sich gut abhebenden blauen Tannen- und Föhrenwäldern.
Nachbargemeinden sind Dittingen, Zwingen, Nenzlingen, Pfeffingen, Ettingen, Hofstetten und Metzerlen. Blauen ist mit der Kantonstrasse, die in zwei Spitzkehren durch den Wald hinunter nach Zwingen, sowie mit einem Gemeindesträsschen via Blauen Reben nach Nenzlingenmatten, gut erschlossen. Mit allen Nachbargemeinden ist Blauen über Wanderwege verbunden.
Das Gemeindewappen lehnt sich an das eigentliche Wappen der Herren von Rotberg bei Mariastein an. Zu diesem schwarzen Balken in gelbem Feld fügten die Blauener im oberen Feld einen schwarzen, fünfzackigen Stern hinzu.
Noch im Dorf wohnhafte Burger-Geschlechter sind: Bucher, Cueni, Fuchs, Jeisy, Marquis, Meury, Schmidlin.
Die Burgerkorporation Blauen verwaltet das Burgergut.
Kirchliche Anlässe
Volksbrauchtum
Kulturelle Anlässe


Die Region ist in geologischer Beziehung eine reiche Fundgrube. Im geologischen Mittelalter (Mesozoikum, vor 190 Millionen Jahren) bedeckte das Jurameer ca. 60 Millionen Jahre lang die ganze Region. In diesem Meer lebten schon viele verschiedene Lebewesen, wie Ammoniten, Seeigel, Seelilien, Muscheln, Austern und Korallen. In dieser Zeit hat das Meer eine ungefähr 800m dicke Sedimentschicht abgelagert, in der Man noch heute versteinerte Schalen und Knochen finden kann. Das Dorf Blauen liegt auf der jüngsten, obersten Ablagerungsschicht.
Vor ca. 25 Millionen Jahren wurde die Gegend noch einmal überflutet (vom Oligozänmeer). Der Grund war das Absinken der Oberrheinebene und damit das Überfluten der Nordschweiz. Aus dieser Epoche findet man die ersten Wirbeltierreste.
In Baugruben im Dorfbereich sind, mit etwas Glück, immer noch schöne Fossilienfunde möglich.